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Blog: Welt der Esoterik

Ouija Brett - Kommunikation der anderen Art

11.05.2017

Das Ouija-Brett gilt über 100 Jahren im Spiritismus als eines der beliebtesten Hilfsmittel, um mit den verschiedenen Geistwesen in Kontakt treten zu können. Seit den 60er Jahren beschäftigen sich auch immer mehr normale Menschen mit dem Ouija-Brett. Es gibt eine Vielzahl von Namen unter denen das Board zu finden ist, wie zum Beispiel Hexenbrett, Alphabettafel, Talking-Board, Witchboard oder Miracleboard. Die genaue Herkunft dieses Boards ist nicht eindeutig. Fest steht allerdings, dass das Ouija-Board von Elijah Bond, einem US-Amerikanischen Erfinder, im Jahre 1891 zum Patent angemeldet wurde.

Etwa ein Jahr später kaufte Dr. William Fuld das Patent, veränderte das Ouija-Brett ein Stück weit und meldete dann ein weiteres Patent auf dieses Board an. In den 1960er Jahren kaufte dann die Firma Parker Brothers, bekannt für das Monopoly-Spiel, die Rechte an diesem Brett. Es wird davon ausgegangen, dass das Hexenbrett als eine Art Gesellschaftsspiel entwickelt wurde, zusätzlich versehen mit einem gewissen okkulten Nervenkitzel.
Ouija Brett Anleitung Foto: ©  takashiii @ Fotolia

Wissenswertes rund um Ouija-Brett

Hexenbretter gibt es in unterschiedlichen Ausführungen im Hinblick auf Motive und Zeichen. Gewöhnlich ist meist das vollständige Alphabet, die Ziffern von 0 - 9, ein "Ja-" und "Nein"-Feld, ein Feld für "Begrüssung" und "Abschied" zu finden. Bei einigen Boards lassen sich auch beispielsweise "Danke", "Ich warte", "Ende", "Ich gehe" oder verschiedene magische oder spirituelle Symbole finden, die der Inspiration dienen sollen. Eine Planchette, zumeist ein ovales Brettchen, dient als Zeigegerät, der die Zeichen markieren kann. Alternativ dazu kann auch ein einfaches Glas verwendet werden, dass allerdings vom Durchmesser gross genug sein sollte, damit es beim Führen nicht umkippt.

Viele Anhänger sind der Meinung, dass das Hexenbrett auch ein geeignetes Hilfsmittel beim Channeling (Channel) ist. Das Brett ersetzt in dem Fall das Medium, welches sonst als Vermittler zwischen dieser unserer Welt und der Anderswelt fungiert. Das Medium soll die Kommunikation mit Engeln, aufgestiegenen Meistern, Naturgeistern oder verstorbenen Seelen ermöglichen. Die Kommunikation mit den verschiedenen anderen Wesenheiten könnte also auch über das Hexenbrett möglich sein.

Skeptiker hingegen bestreiten eine mögliche Kommunikation mittels Ouija-Brett mit den verschiedenen Geistwesen. Sie stellen es auf eine Stufe mit dem Pendeln, wo die Bewegung des Pendels mit nicht kontrollierbaren und minimalen Eigenbewegungen des motorischen Systems des Menschen erklärt wird. Auch beim Hexenbrett wird das Phänomen ähnlich erklärt. Psychologen setzen auf die Hypothese, dass es sich dabei um intuitiv oder spontan auftretende Impulse des Unbewussten handeln könnte. Die Aktivierung der motorischen Zentren im Gehirn wird durch die blosse Vorstellung oder Wahrnehmung einer Bewegung aktiviert. Wird der Zeiger von den Beteiligten berührt, wird unbewusst ein Druck durch kleinste unwillkürliche Muskelbewegungen ausgeübt, der den Zeiger wiederum in Bewegung setzt.

Das Hexenbrett in der Praxis

Die Nutzung dieses Boards erfolgt in einer sogenannten Séance, die im Durchschnitt nicht länger als eine Stunde dauern sollte. Dazu wird das Hexenbrett auf einen Tisch gelegt, der stabil sein sollte und auch nicht so einfach umkippen kann. Auch wird empfohlen im Vorfeld einen Schutzkreis um den Tisch zu ziehen. Die Teilnehmerzahl sollte 3 nicht unter- und 5 nicht überschreiten. Jeder der Beteiligten sollte das Brett bequem erreichen können. Die entsprechende Stimmung kann mittels gedämpftem Licht oder Kerzen erzeugt werden. Wichtig - frei von jeglichen äusseren Störungen und nicht unter Alkoholeinfluss! Ausserdem sollten nur ernstgemeinte Fragen gestellt werden.

Zu Beginn legt jeder Teilnehmer einen Finger auf die Planchette oder das Glas. Der Sitzungsleiter (sollte die Person sein, die sich mit diesem Board auch praktisch auskennt) eröffnet die Séance, wenn alle Teilnehmer bereit sind. Durch ihn wird sowohl der Kontakt eingeleitet, die Fragen gestellt und das Gespräch geführt. Beginnt die Planchette oder das Glas zu wandern, werden die Zeichen im "Auge" des Zeigegerätes von allen Teilnehmern laut vorgelesen. Grundsätzlich wird eine externe Person als Protokollführer empfohlen, um so die Fragen wie auch Antworten schriftlich festzuhalten und dann später auswerten zu können. Um die Séance zu beenden, wird sich bei den Geistwesen bedankt und das Zeigegerät wieder zurück in die Mitte des Brettes geschoben.

Neugier, aber mit Vorsicht

Vielleicht liegt es an der heutigen schnelllebigen Zeit, dass viele Menschen sich Neuem öffnen und somit auch zunehmend die Frage stellen, ob es da vielleicht noch mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als was wir mit unseren herkömmlichen 5 Sinnen wahrnehmen und erklären können. So ist es für viele nichts Aussergewöhnliches mehr ein Medium um Hilfe zu bitten, um Kontakt zu verstorbenen Seelen (Jenseitskontakte) oder auch den verschiedenen Engelwesen (Engelmedium) zu ermöglichen. Letztendlich liegt es wohl an jedem selbst, wie er damit umgeht.

Wer sich für den Umgang mit dem Hexenbrett interessiert, der sollte dies auf jeden Fall nur zusammen mit einem Profi tun, der sich mit dem Board und dem Thema Channeling bestens auskennt. So kann möglichen Fehlern und negativen Begleiterscheinungen aus dem Weg gegangen werden. Auch sollte das Ouija-Brett nicht einfach so zum Spass ausprobiert werden. Professionelle Anwender raten dazu, sich genauestens an die Anweisungen zum Ablauf zu halten. Auch wir raten davon ab, das Hexenbrett als Gesellschaftsspiel zu sehen!

Foto: © takashiii @ Fotolia


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