Ein Naturschauspiel, das uns immer wieder aufs Neue fasziniert - der
Mond mit seinen verschiedenen Phasen. Vor allem vom
Vollmond fühlen wir uns irgendwie geradezu magisch angezogen. Er scheint zum Greifen nahe, obwohl er tatsächlich unendlich weit weg ist. Sein Licht erhellt die Nacht und erzeugt einen Hauch von
Magie und
Mystik.
So verbinden wir auch oftmals ganz unbewusst bestimmte Situationen oder Zustände in unserem Leben mit der jeweiligen Mondphase. Einige wiederum nutzen bestimmte
Mondphasen gezielt für ganz bestimmte Dinge in ihrem Leben.
Doch warum werden wir von diesem Himmelskörper so in seinen
Bann gezogen? Und wie können wir die Macht des Mondes für verschiedene
Mondrituale nutzen?
Foto: Nic Neish / fotolia Faszination Mond
In vielen Kulturen vor uns hat es bereits
Mondrituale gegeben, die zu den unterschiedlichen Jahreszeiten oder
Mondphasen durchgeführt wurden. Die Menschen schienen auch früher schon die möglichen Zusammenhänge zwischen den jeweiligen Mondphasen und einer daraus resultierenden Wirkung, wahrscheinlich intuitiv, wahrgenommen zu haben.
Der Mond steht schon immer symbolisch für den Wandel und Wechsel. So wurde er in früheren Zeiten von den meisten Kulturkreisen als Gottheit verehrt, da mit blossem Augen die regelmässig stattfindende Formveränderung sichtbar war. Dies liegt wahrscheinlich darin begründet, dass die Wissenschaft, wie sie uns heute zur Verfügung steht, damals noch nicht vorhanden war.
Während Mondrituale in den alten Kulturen eine Selbstverständlichkeit waren, sind sie bei uns im Laufe der Zeit durchaus ein wenig in Vergessenheit geraten. Tatsächlich erfreuen sie sich allerdings wieder immer grösser werdender Beliebtheit.
Als Mondritual versteht man
Rituale, die nach einem bestimmten Ablauf zu bestimmten Zeitpunkten innerhalb des Mondverlaufs getätigt werden. So stehen wir Vollmondritualen genauso gegenüber wie Neumondritualen und Ritualen und
Zauber bei abnehmendem Mond. Ausgangspunkt für diese Rituale ist die feinstoffliche Energie, die dem Mond und seinen Zyklusphasen zugeschrieben wird.
Welche Mondrituale gibt es?
Dem Vollmond werden aufbauende und starke Energien nachgesagt. Die Vollmondkräfte führen zu einer erhöhten geistigen Aktivität. Sie gehen einher mit einer gesteigerten
Intuition und
Kreativität. Zudem sind Visionen aufgrund der erhöhten Mondenergie leichter wahrzunehmen als zu anderen Zeiten.
Dies ist der Grund, warum Rituale zur Erfüllung von Wünschen in dieser Mondphase durchgeführt werden. Zudem aber auch, um etwas zu verstärken, für einen Aufbau, für Wachstum und das Erreichen Zielen können sie wirkungsvoll und erfolgreich eingesetzt werden. Des Weiteren soll es die beste Zeit für bestimmte
Liebeszauber, Fruchtbarkeitsrituale sowie Stärkungs- und
Schutzzauber sein.
Ein
Vollmondritual kann beispielsweise wie folgt aussehen:
Zunächst wird ein bestimmter Wunsch auf einen Zettel geschrieben, so detailliert wie möglich. Dieser Zettel wird in einer weissen Kerze verbrannt. Die Asche wird danach eingesammelt und am besten in einem Fluss fortgespült. Alternativ kann sie auch in die Luft geworfen oder vom Wind mitgenommen werden.
Ein Andenken an das
Ritual ist mitzunehmen, ein Blatt oder ein Stein. Dieser wird so platziert, dass er täglich gesehen werden kann.
Das
Ritual bei abnehmendem Mond weicht hiervon ab. Es eignet sich bestens zum Ablegen falscher Vorstellungen und Muster. Auch der körpereigenen Funktionen können in dieser Phase angeregt werden, was dabei unterstützen kann, ein paar überflüssige Pfunde loswerden zu können.
Des Weiteren können
Blockaden durchbrochen, negative Einflüsse abgeschwächt oder gebannt werden. Ein Ritual dazu ist unter anderem, dass der Wunsch beziehungsweise das Anliegen in einem meditativen Zustand in eine Schüssel mit klarem Wasser gesprochen wird. Das Wasser nimmt danach das jeweilige Anliegen mit.
Wieder anders verläuft das Neumondritual. Denn so wie der
Neumond die Geburt eines neuen Mondzyklus darstellt, verspricht das Neumondritual gemäss alten Überlieferungen, die erfolgreiche Auseinandersetzung mit konkreten Plänen für den ein oder anderen Lebensbereich.
Was gilt es generell beim Mondritual zu beachten?
Wer
Mondrituale für sein Leben nutzen möchte, der sollte sich am Anfang bei der Durchführung von einem Profi unterstützen lassen. So ist auf jeden Fall sichergestellt, dass das
Ritual oder der
Zauber auch wie gewünscht wirken.
Ansonsten kann diese natürlich jeder mit ein wenig Übung und Geduld wirkungsvoll für sich selbst einsetzen. Es gilt hierbei auf den richtigen Zeitpunkt zu achten und Rituale und Zauber zu 100 Prozent den Vorgaben entsprechend durchzuführen.
Und noch etwas ist auch beim Ausführen solcher Rituale und Zauber wichtig - eine verantwortungsvolle Durchführung. Weder Ritual noch Wunsch oder Zauber sollte ausgeführt werden, um einen egoistischen Vorteil daraus zu ziehen beziehungsweise anderen Schaden zuzufügen.
Dies wäre Schwarze Magie, wovon grundsätzlich abzuraten ist. Alles, was ausgesendet wird, kommt irgendwann zum Sender zurück. Die Wirkung von Schwarzer Magie bildet da keine Ausnahme. Schwarzmagische Rituale dürften also auf Dauer nicht glücklich machen! Nutzen wir den Mond und seine natürlich magischen Kräfte sinnvoll für unser Leben.
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