Immer wieder mal sind wir von Kindern umgeben, die uns durch ihre Art und Weise möglicherweise als unerzogen erscheinen. Sie verhalten sich anders, als andere Kinder.
Doch tatsächlich können solche Verhaltensweisen auch auf etwas anderes hindeuten, nämlich dass es sich bei dem betreffenden Kind um ein sogenanntes Indigo-Kind handelt. Weltweit werden immer mehr Kinder geboren, die sich von gleichaltrigen Kindern in ihrem Verhalten deutlich unterscheiden.
Doch was steckt eigentlich dahinter? Was sind
Indigokinder und warum werden sie so bezeichnet?
Foto: Pete Saloutos / fotolia Wissenswertes rund um die Indigo-Kinder
Der Begriff Indigo-Kind selbst, wurde von Nancy Anne Trappe geprägt. Da sie in der Lage ist, die
Aura eines Menschen wahrzunehmen, konnte sie seit den späten Siebzigerjahren eine Zunahme von Neugeborenen feststellen, die von einer indigofarbenen Aura umgeben sind. Daraus entstand die Bezeichnung
Indigokinder.
Ihre Beobachtungen schrieb sie in ihrem Buch Understanding Your Life Through Color nieder, welches 1982 erstmals erschien. Zu weiterer Bekanntheit kam der Begriff durch das Buch The Indigo Children: The New Kids Have Arrived, welches von dem Autorenpaar Jan Tober und Lee Carroll verfasst wurde.
In beiden Büchern wurde versucht, die Andersartigkeit dieser Kinder bestmöglich zu beschreiben, um diese zu verstehen.
Indigo-Kinder werden als Kinder mit besonderen
Fähigkeiten bezeichnet. Besonders hervorstechend sind ihre mentalen Merkmale. Sie verfügen meist über eine stark ausgeprägte
Intuition und Sensibilität, und auch übernatürliche Fähigkeiten sowie direktes
Hellsehen sind möglich. Auf chemische Zusätze im Essen reagieren sie mitunter hypersensibel.
Manchmal werden sie als sehr bewusste Kinder bezeichnet, die für alle Belange des Lebens eine grosse Offenheit an den Tag legen. Man könnte sagen, sie leben ausschliesslich im Hier und Jetzt! Zudem legen sie eine extrem grosse Einfühlsamkeit an den Tag.
Was macht sie so anders?
Es stört sie nicht, wenn sie viel Zeit mit sich alleine verbringen müssen. Da sie nur wenig Schlaf benötigen, fällt es ihnen somit leicht, die Nächte grösstenteils wach zu verbringen. Sie sind absolute Natur- und Tierliebhaber. Es ist aber unmöglich, sie zu etwas zu zwingen. Industriell hergestellte Nahrung führt zu unterschiedlichen Problemen hinsichtlich Wohlbefinden.
Versucht man, sie davon zu überzeugen, etwas von einem ganz anderen Standpunkt aus zu betrachten, gibt es nichts, was sie umstimmen kann. Versucht man mit Bitten, extremen Strafen oder gar Gewalt den eigenen Willen durchzusetzen, ziehen sie sich vollständig zurück oder gehen mit aller Kraft in den Widerstand.
Indigokinder möchten einfach alles wissen. Allerdings benötigen sie echte Antworten, die fundiertem Wissen entsprechen. Dieses Merkmal entspringt ihrer tiefen, alt hergebrachten Weisheit, die ihnen innewohnt.
Diese führt auch dazu, dass die meisten Indigos bereits im Kindergarten und auch später in der Schule Probleme bekommen. Denn die Halbweisheiten, die den Kindern dort als Wissen angeboten werden, sind für die
Indigo-Kinder weder verständlich noch akzeptabel.
Viele Erwachsene sind einfach nicht auf diese Art von Kindern vorbereitet. Sie wurden gewissermassen von heute auf morgen dazu gezwungen, sich mit den neuen Kindern auseinanderzusetzen. So gilt ein Indigo-Kind oftmals als andauernder Störenfried, als Klassenclown oder Unbelehrbarer.
Versuchen wir, sie und ihre Welt zu verstehen
Aufgrund der Reaktionen der
Indigokinder, haben viele Erwachsene Schwierigkeiten damit, sich voll und ganz auf sie einzulassen. Es ist einfacher, dem Kind einen unberechtigten Stempel aufzudrücken, bevor man selber seinen Standpunkt und die eigene Lebensüberzeugung einmal gründlich überdenken muss.
Realistisch betrachtet sind
Indigo-Kinder nichts, wovor man sich fürchten muss, auch wenn sie anders als andere Kinder sind. Sie sind mit ihren
Fähigkeiten eine reine Bereicherung, da sie in der Lage sind, uns Ansichten und Standpunkte zu offenbaren, die in unserer hektischen, schnelllebigen Zeit aus dem Blickfeld gerückt sind.
Sie werden mit alten Dogmen und Traditionen brechen und neue Ansätze für das menschliche Miteinander werden durch sie eingebracht.
Ihre Aufgabe ist es,
Liebe und Frieden zu verbreiten und fest in unserer Welt zu verankern. Verschliessen wir uns nicht vor dem Neuen, vielleicht können wir so Dinge entdecken, die unser Leben durchaus positiv bereichern können.
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