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Blog: Welt der Esoterik

Partnerschaftsgewalt: Prävention und der Weg in ein neues Leben

02.04.2025

Prävention mag im ersten Moment sehr wenig mit dem Weg der Opfer zu tun zu haben, da es ja zu spät ist. Doch tatsächlich ist dem nicht so. Denn hier ist der erste Ansatz zu finden, Opfern zur Seite zu stehen, auf ihrem Weg.

Aber ebenso wichtig ist Sensibilisierung, um so schon den Anfängen die Grundlage entziehen zu können.

Prävention und Gewalt in der Beziehung, gewalttätige Partnerschaft verlassen, Entlastung und Unterstützung auf dem Weg in ein neues Leben Foto: ©  Pixel_Shot.jpeg @ AdobeStock
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Prävention und Gewalt in der Beziehung

Berater halten es nicht nur für sinnvoll, sondern unerlässlich, dass Prävention bereits im Kindesalter beginnen sollte. Sowohl in der Schule als auch zu Hause sollte Kindern vermittelt werden, dass Jungen und Mädchen die gleichen Rechte haben. Sie müssen lernen, was es heisst, auf vernünftige Weise mit all den Emotionen umzugehen. Dass eine kleine Kabbelei oder Rangelei, die für Kinder normal ist, trotzdem eine bestimmte Grenze nicht überschreiten sollte.

Andernfalls wird von klein auf vermittelt, Gewalt aushalten zu müssen oder dass Gewalt Probleme lösen kann. So entstehen Teufelskreise, die sich über Generationen fortsetzen können.

Und auch die Gesellschaft muss sensibilisiert werden. Auch wenn es als vermeintliche Privatsache viele davon abhält, hinzuschauen und im Zweifel auch in Aktion zu treten. Und damit Gewalt in der Beziehung toleriert oder zumindest totgeschwiegen wird. Die wiederum ihren Teil dazu beiträgt, Gewaltmuster der Gesellschaft zu prägen. Denn es ist keine Privatsache, kein Privatproblem.

Es muss Lärm gemacht und der Kreislauf durchbrochen werden, um eine nachhaltige Veränderung auf den Weg zu bringen. Die Gesellschaft muss aufstehen und absolute Intoleranz gegenüber jedweder Form von Gewalt zeigen.

Mit den Tätern Klartext reden und offen ins Gesicht sagen, dass das Verhalten absolut inakzeptabel ist. Egal, ob es sich dabei um Freunde, Bekannte, Kollegen, familiäre oder verwandtschaftliche Verbindungen handelt.

Die Opfer auch als Kämpfer sehen, ihnen zuhören, sie in ihrer Kraft und Stärke bestätigen. Das ist, was sie brauchen.

Alles auf Anfang

In der Partnerschaftsgewalt zu verbleiben, ist wie ein Tod der Seele auf Raten. Dann lieber ein Abschied und ein kleiner Tod, der schlussendlich in ein neues Leben führt.

Opfer von Gewalt in der Beziehung ertragen sie allein. Sie empfinden Scham über ihre eigene Schwäche. Entwickeln das Gefühl, dies verdient zu haben. Im Alltag wird ein Lächeln aufgesetzt, um den Horror nach aussen zu überspielen.

Endlich die gewalttätige Partnerschaft verlassen und aus dem Albtraum ausgestiegen, die Trennung ist für Opfer die erste grosse Hürde. Wenn diese dann genommen ist, heisst es: alles auf Anfang. In den meisten Fällen ist es wortwörtlich zu nehmen.

Ein neuer Weg in ein neues Leben

Die Trennung nach der erlebten Partnerschaftsgewalt zu verarbeiten, geht alles andere als einfach oder schnell. Es sind eher Minischritte, die die Opfer machen. Alte Verhaltensweisen und Strukturen zu transformieren, braucht Zeit. Kleine Rückschläge nicht ausgeschlossen.

Es braucht Geduld mit sich und Willensstärke, doch der Weg lohnt sich. Ein neuer Weg, mit neuen Werten und Bildern und einem neuen Blick auf sich selbst als Frau oder Mann. Jeder Schritt zählt und sei er noch so klein.

- Selbstfürsorge ist ein essenzielles Element. Täglich aufs Neue achtsam mit sich selbst sein. Die eigenen Bedürfnisse und Wünsche erkennen. Sich wichtig nehmen und öfter auch mal Nein sagen. Stress reduzieren, regelmässig zur Ruhe kommen und Kraft tanken. Körper, Geist und Seele verwöhnen. Zeit mit positiven und wertvollen Menschen verbringen. Machen, was guttut. Kleine Ziele verfolgen und die Samen für Grosses einsetzen. Am sozialen Leben teilnehmen. Neues ausprobieren ...

- Sich selbst mit Verständnis und Liebe, und auch Vergebung begegnen. Gewalt in der Beziehung kann anteilig auch zur Veränderung der Persönlichkeit beitragen. Vielleicht ist da mehr Skepsis, mehr Trauer, mehr Wut, mehr Passivität ... es darf seinen Platz einnehmen. Statt die Gefühle zu unterdrücken, ihnen Raum geben, sich zu entfalten. Wut, Trauer, sich selbst verzeihen, hilft, sich freizumachen. Ebenso zuzugeben, dass man sich bei der Partnerwahl geirrt hat.

- Ballast abwerfen mit einem offenen Brief an den Täter, erleichtert das Gewissen und das Herz. Es darf alles raus, was auf der Seele brennt, im Magen liegt oder im Kopf herumspukt. Den Brief auch abschicken? Nach dem Schreiben erst mal sacken lassen, darüber schlafen und dann auf das eigene Gefühl hören. Alternativ kann auch das Verbrennen des Briefes sehr befreiend wirken. Dieses Ritual darf so oft wiederholt werden, bis der Abstand gross genug ist und der innere Zustand des Vergebens (heisst nicht vergessen) erreicht ist.

- Stärke und Selbstvertrauen, sich selbst neu erfinden. Die innere Widerstandskraft stärken und eigene Ressourcen aktivieren. Das Vertrauen in die eigenen Emotionen und Intuition wieder zulassen. Sich der Unabhängigkeit bewusst werden und vergegenwärtigen, Liebe und Respekt zu verdienen, ohne eine Erwartungshaltung erfüllen zu müssen. Sich das eigene Glück erlauben, trotz oder gerade wegen all der hässlichen Erfahrungen. Mit Mut wieder das Steuer des Lebens übernehmen, selbstbestimmt und in Freiheit. Kreieren, was sich gut anfühlt.


Und auch Strategien der Selbsthilfe können nicht schaden. Wichtig ist, sich selbst wahrzunehmen, ein gutes Körperbewusstsein und ein Gefühl für seine eigenen Grenzlinien zu entwickeln. Damit ist es einfacher auch seelische Gewalt als solche (frühzeitig) zu erkennen. Diese kann nämlich in allen möglichen zwischenmenschlichen Verbindungen vorkommen.

Ebenso kann ein Selbstverteidigungskurs das Gefühl von Sicherheit und Selbstsicherheit stärken. Auch von diesen Fähigkeiten kann in den unterschiedlichen Situationen Gebrauch gemacht werden.

Entlastung und Unterstützung auf dem Weg in ein neues Leben

Aussenstehende Personen und die Beziehungen zu ihnen können dabei helfen, wieder bei sich selbst anzukommen.

Freunde und Familie können ein Anker sein und einen nach der Trennung auffangen. Sie können zuhören und auch emotional unterstützen. Wichtig: Sie sollten nicht überbeansprucht werden. Wenn es kein anderes Thema mehr als die Trennung gibt, werden sie sich irgendwann zurückziehen. Auch um sich selbst zu schützen, denn schliesslich sind sie kein Coach und in den meisten Fällen auch kein Fachmann.

Wenn es diesen braucht, sollte man auch darauf zurückgreifen. Berater sind neutral, kennen sich aber gut mit dem Thema Gewalt aus. Sie wissen also, was es braucht und welche Schritte gemacht werden müssen, um die Trennung eingehend zu beleuchten und die erlebte Gewalt in der Beziehung nachhaltig zu verarbeiten und hinter sich zu lassen.


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