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Anamnese

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Die Anamnese beschreibt den ersten Kontakt, das erste Gespräch zwischen Patient und Arzt, in welchem das Kennenlernen eine grosse Rolle spielt und im Fokus steht. Dabei stellt der Arzt oder Therapeut Fragen zu derzeitigen Beschwerden, Leiden und dem allgemeinen Befinden der zu behandelnden Person. Dies ist wichtig, um eine später folgende Diagnose zu stellen.

Wichtig sind aber auch die Informationen, welche Aufschluss über das bisherige Leben und das Umfeld des Patienten geben können.

Der Begriff "Anamnese" stammt aus dem Griechischen und ist zu übersetzen als "Erinnerung" oder "Gedächtnis". Eine Anamnese ist also eine Erinnerung an alles Bisherige aus dem Leben des Patienten, mit welcher sich der Arzt bzw. Therapeut einen Gesamteindruck verschaffen kann und daraus in der Folge dann eine Diagnose stellt.

Zusätzlich kann der Therapeut sich auf diese Weise ebenfalls ein Bild darüber machen, wie es um die Persönlichkeit, den Charakter der Person steht und wie er/sie die Beschwerden erlebt.

Eine Anamnese ist nicht zuletzt auch für das zukünftige Vertrauensverhältnis zwischen Arzt/Therapeut und Patient von grosser Bedeutung. Denn nur wenn der Patient dem Therapeuten auch vertraut, ist dieser bereit, über unangenehme und persönliche Dinge mit ihm/ihr zu sprechen und im Falle einer schmerzhaften Diagnostik dem Arzt und in seine Fähigkeiten zu vertrauen.

Anamnese Foto: ©  Prostock_studio @ shutterstock
Foto: © Prostock_studio @ shutterstock

Was gehört zur Anamnese und wie läuft diese ab?

Zum Anfang des Gesprächs werden dem Patienten zunächst Fragen gestellt wie zum Beispiel:

* Was führt Sie heute zu mir?
* Welche Beschwerden haben Sie aktuell?
* Seit wann haben Sie Beschwerden/Schmerzen?
* Wo genau tut es Ihnen weh, was fühlen Sie?

Die verschiedenen Formen der Anamnese

Hauptanamnese der aktuellen Beschwerden

Dabei spricht der Therapeut/Arzt die genaue Lokalisation der Beschwerden an und ob sich diese im Laufe der Zeit verändert haben, also entweder verschlimmert oder verbessert. Auch der Charakter der Beschwerden wird im Gespräch zwischen Therapeut und Patient angesprochen. Eventuell stehen diese auch im Zusammenhang mit bestimmten Tätigkeiten, wie Bewegungsabläufen oder Ähnlichem.

Eigenanamnese der Vorgeschichte des Patienten

Hierbei wird die medizinische Vorgeschichte einer Person genauer unter die Lupe genommen. Gibt es Vorerkrankungen? Haben vor kurzem Operationen stattgefunden? Sind in der Kindheit besondere, zu erwähnende Krankheiten aufgetreten? Welche Medikamente wurden in der letzten Zeit eingenommen oder werden es aktuell noch?

Oft fragt der Arzt/Therapeut hierbei jeden einzelnen Bereich des Körpers ab, um auch nichts zu vergessen bzw. zu übersehen.

Familienanamnese

Bei der Familienanamnese wird vor allem abgefragt, ob es in der Familie bereits bekannte psychische Erkrankungen, Gefässerkrankungen oder Stoffwechselkrankheiten gab.

Biographische Anamnese

Hierbei wird vor allem das alltägliche Leben und Umfeld des Patienten betrachtet. Leidet er/sie an übermässigem Stress? Wie sieht es um den Familienstand aus? Gibt es sonstige problematische Verhältnisse, die den Patienten belasten?

Vegetative Anamnese

Die vegetative Anamnese ergibt Aufschluss über die allgemeinen Körperfunktionen einer Person. Hier nimmt der Arzt zum Beispiel das Gewicht und die Grösse des Patienten auf. Er/sie fragt aber auch, wie der aktuelle Lebensstil des Patienten aussieht. Raucht er/sie? Trinkt er/sie übermässig Alkohol? Usw.

Medikamentenanamnese

Bei der Medikamentenanamnese werden Fragen über die derzeitige Einnahme von Arzneimitteln gestellt. Werden aktuell irgendwelche Medikamente eingenommen? Liegen Allergien vor, die einer Medikation bedürfen?

Die Medikamentenanamnese spielt vor allem für die weitere, eventuelle medikamentöse Behandlung eine wichtige Rolle, um Wechselwirkungen zu vermeiden.Die Anamnese ist immer ganz unterschiedlich zu betrachten. So wie auch der Patient bzw. die Patientin selbst.

Man geht davon aus, dass 90 Prozent aller Diagnosen durch eine gute Anamnese gestellt werden können. Dabei ist natürlich auch das Wissen und die Fähigkeit des Arztes/Therapeuten gefragt. Führt dieser die Anamnese professionell und exakt durch, kann er/sie anhand dieser schnell eine erste Diagnose stellen. Wichtig ist, dass der Patient sich vertraut und gut aufgehoben fühlt.


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