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ADHS

Erziehung bei Kindern mit ADHS

Ein Beitrag von Vanessa

Ein grosses Thema das immer mehr zur Sprache kommt ist ADHS bei Kindern. Leider werden viele Kinder, die einfach etwas "lebendiger" sind als die anderen, schon darunter eingestuft.

Da ADHS aber ganz unterschiedliche Ausprägungsformen haben kann, ist es wichtig, sie auf das Kind abzustimmen und es nicht auf dem direkten Weg mit Ritalin zu behandeln. Es gibt viele gute alternative Möglichkeiten der Therapie. Sollten Sie mit Absprache eines Arztes dem Kind Ritalin geben, so schauen Sie sich bitte dennoch parallel nach alternativen Methoden um. Dem Kind ist damit nicht geholfen, wenn es täglich Tabletten nehmen muss. Mit der richtigen Therapie und professionellen Umgangstipps können Sie es in den Griff bekommen- egal wie schwierig die Lage im Moment scheint!

Symptome von ADHS

Hyperaktivität: übermässiges Reden, starker Bewegungsdrang, übermässiges Herumklettern und Turnen, kann nicht leise spielen, muss immer Geräusche machen oder singen, ständig auf Trab und herumzappeln

ADHS,alternative Therapieformen Foto: ©  Natallia Vintsik @ Fotolia

Impulsivität: platzt mit Antworten heraus, kann nicht warten bis er/sie an der Reihe ist, stört oder unterbricht andere

Unaufmerksamkeit: Schwierigkeiten Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten, leicht ablenkbar, vergesslich, hört nicht zu, führt nichts zu Ende, kann nicht organisieren, verliert oder verlegt Sachen, häufige Vermeidung oder Widerwilligkeit gegenüber Aufgaben

Diese Liste könnte man beliebig weiterführen. Sie sehen also, fast jedes Kind hat Anzeichen von ADHS. Aber nicht jedes Kind braucht Ritalin! ADHS wird definitiv zu häufig diagnostiziert.

Wurde mit ärztlicher Absprache ADHS bei Ihrem Kind diagnostiziert heisst es erstmals Ruhe bewahren! Verabreichen Sie nicht gleich direkt irgendwelche Medikamente. Sicherlich gibt es Situationen und Fälle wo dies sinnvoll ist, diese Entscheidung liegt bei Ihnen. Ich möchte jedoch nochmals erwähnen, wie wichtig es ist, sich auch um alternative Therapieformen umzuschauen.

Natürlich kann der Alltag sehr belastend sein.

Tipps für den Alltag:

-Motivieren Sie Ihr Kind positiv! Verhalten Sie sich Ihrem Kind motivierend gegenüber.

-Loben Sie nicht nur die Erfolge, sondern bereits die Anstrengungsbereitschaft.

-Fordern Sie nur eine Handlung, nicht mehrere gleichzeitig.
-Halten Sie dem Kind keine Fehler aus der Vergangenheit vor.

-Stärken Sie das Selbstbewusstsein des Kindes mit Übertragung sinnvoller Aufgaben.
-Strukturieren und planen Sie den Tag/die Woche. Feste Uhrzeiten und Handlungen festlegen.

-Legen Sie klare Verhaltensregeln fest und schreiben Sie diese auf (formulieren Sie auch Konsequenzen bei Nichteinhaltung).
-Führen Sie ein Punktesystem (Belohnungssystem) mit bestimmten Handlungen ein.
-Sprechen Sie mit dem Kind stets mitfreundlicher Stimme (Vermeiden Sie zynische und aggressive Art).
-Arbeiten Sie mit kurzen Rückmeldungen wie "okay" "gut" oder "stopp".
-Vertreten Sie immer einen klaren Standpunkt und behalten Sie diesen auch immer bei.
-Diskutieren Sie nicht unmittelbar nach Konflikten, dies erschafft nur neue Konflikte. Beenden Sie den Konflikt lieber durch schaffen von Fakten und Regeln.
-Fordern Sie Regeln immer entschlossen ein!

Tipps für die Hausaufgaben

-Vereinbaren Sie eine feste Uhrzeit.
-Achten Sie bei Hausaufgaben auf einen ordentlichen Arbeitsplatz.
-Kontrollieren Sie die Aufgaben.
-Legen Sie kurze Pausen bei längeren Arbeiten ein.
-Fordern Sie nur Wesentliches ein. Keine Kritik wegen z.B. nicht schöner Handschrift.
-Nach Hausaufgaben gleich den Schulsack für den nächsten Tag packen.


Wenn Sie sich kraftlos und erschöpft fühlen, bin ich gerne da und führe Sie wieder in Ihre Mitte zurück.


Auf Wunsch unterstütze ich Ihr Kind gerne mit Hilfe von Engeln und Energieübertragungen.

Ich habe immer ein offenes Ohr für Sie und bin von Herzen gerne für Sie da. Zusammen finden wir einen neuen Weg für ein glückliches Familienleben.

Ihre Vanessa


Hinweis:
Ich weise darauf hin, dass meine Arbeit keinen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker ersetzt auch stellt sie keine Diagnose dar. Laufende Behandlungen und Therapien sollten weder abgebrochen noch unterbrochen werden.

Foto: © Natallia Vintsik @ Fotolia

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