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Blog: Welt der Esoterik

Wuismus oder auch chinesischer Schamanismus

11.12.2018

Bereits 1. Jahrhundert vor Christus spielten die "Wu", chinesische Schamanen, eine bedeutende Rolle während der späten Zhou- und frühen Han-Perioden. Sie waren nicht nur politisch relevant, sie sorgten sich auch um die Gesundheit der Bevölkerung und befreiten dessen Häuser von bösen Geistern und negativen Energien.

Der chinesische Schamanismus (auch bekannt als Wuismus oder Wu-Religion) gehört zu einer der frühesten und gleichzeitig kurzlebigsten Religionen Chinas, sie ist die altchinesische Form einer klassisch schamanistischen Religion.

Hellsichtigkeit, Magie, Heilung, ekstatische Tänze, Traumdeutung und Gebete sind nur wenige Worte, die den damaligen Wuismus definieren.

Laut chinesischer Geschichtsschreibung glaubten die Wu, von einem Geist oder einem Gott besessen zu sein, wodurch sich ihre Fähigkeiten als Wahrsager, Exorzisten und Ärzte herauskristallisierten. Damit bildeten sie das chinesische Gegenteil zu anderen asiatischen und westlichen Schamanen.

Die Wu genossen in ihrer Sippe die Stellung eines mit magischen Kräften ausgestatteten Führers oder Oberhauptes. Sie waren so hoch anerkannt, dass Kaiser sie herbeiriefen, wenn diese Träume von Ahnen gehabt hatten.
Wuismus, Schamanismus, Daoismus, chinesischer Schamanismus, Shang-Dynastie Foto: ©  Ammit Jack @ shutterstock

Praktiken des Wuismus

Es gab sowohl männliche als auch weibliche Vertreter des Wuismus. Die Wu sollten nicht mit sibirischen Schamanen verwechselt werden, da sie zur Oberschicht gehörten und sehr gepflegt und angesehen waren. Sie waren verantwortlich für die Austreibungen von Dämonen und bösen Geistern, die dreimal im Jahr stattfanden. Dies taten sie, indem sie mit lautem Trommeln und Lärm durch die Dörfer zogen.

Die Wu wehrten auch Unheil von der Bevölkerung (den einfachen Bauern) ab, so opferten sie beispielsweise Tiere, um Stürme und anhaltenden Regen zu beschwichtigen. Andererseits unternahmen sie auch Regentänze, um die anhaltende Dürre zu stoppen. Die Wu hielten auch Unheil von den Palästen fern, wobei dies nicht nur auf böse Geister, sondern auch auf Insekten (Spinnen) und giftige Schlangen bezogen war. Man könnte sie also auch scherzhaft als "Kammerjäger" des alten Chinas bezeichnen.

Weibliche Wu unternahmen oftmals aufwendige Reinigungsrituale mit wohlriechenden Kräutern, weshalb man davon ausgehen kann, dass auch die Anfänge der Hygiene und der Körperpflege auf die Wu zurückzuführen sind.

Sogar das Deuten der berühmten chinesischen Orakelknochen gehörte zu den Tätigkeiten der Wu.

Neueste Entdeckungen von Aufzeichnungen und Knochen, bewiesen ausserdem, dass weibliche Wu während Dürrezeiten als Opfergabe der Hitze ausgesetzt wurden, um den Regen herbeizubeschwören.

Leider bedeutete das Ende der Shang-Dynastie (18. Jahrhundert v. Chr. bis etwa zum 11. Jahrhundert v. Chr.) auch das Ende dieser religiösen, spirituellen Epoche in China.

Wuismus und Daoismus

Der heutige Daoismus (auch bekannt als Taoismus, bedeutet auf Deutsch übersetzt soviel wie "Lehre des Weges") beinhaltet viele Gebräuche und Rituale des damaligen Wuismus. Zum Beispiel bezieht sich Zhengyi-Himmelsmeister-Daoismus auf eine Mischung aus Wuismus und Fangshi.

Im Zhengyi-Himmelsmeister-Daoismus werden vor allem viele traditionelle Gebräuche und Rituale des Wuismus eingesetzt. So zum Beispiel auch die Rituale am kaiserlichen Hof und die Wahrsagerei.

Es ist unklar, ob der Wuismus vor dem Daoismus entstanden ist oder ob sich beide Religionen parallel zueinander entwickelten.

Unterschiede zwischen Wuismus und Schamanismus in anderen Kulturen

Die Bezeichnung "Schamane" entsprang den tungusischen Völkern aus Sibirien, die ihre Geisterbeschwörer und Ältesten als "Šaman" bezeichneten. Das Wort "Šaman" lässt sich mit "allwissend" aber auch "jemand, der erregt, bewegt, erhoben ist" übersetzen.

Diese Bezeichnung etablierte sich nicht nur in Deutschland, sondern in sämtlichen europäischen Ländern.

Im Schamanismus ist zwischen religiös-spirituellen Schamanen und magisch-spirituellen Schamanen, je nach Herkunftsland, zu unterscheiden.

Wuismus und sibirischer Schamanismus unterscheiden sich in erster Linie dahingehend, dass die Wui, im Gegensatz zu sibirischen Schamanen, Teil des chinesischen Adels waren und zur Oberschicht gehörten.

Die Wu waren gepflegte und gut gekleidete Menschen, obwohl sie mit Regentänzen, Wahrsagungen und Traumdeutungen Ähnlichkeiten mit Schamanen aus anderen Kulturen aufweisen konnten.

Letztendlich ging der Wuismus mit der Shang-Dynastie zugrunde. Noch heute kann man jedoch noch klassische Schamanen in verschiedenen Dörfern und Siedlungen Russlands finden.

Der Schamanismus in Russland weist viele Übereinstimmungen mit dem russischen Heidentum auf.

Fazit

Wenn man von Schamanismus spricht, muss zwischen religiös-spirituellem Schamanismus und magisch-spirituellem Schamanismus unterscheiden.
Es gibt keine generellen "Schamanen".

Schamanen unterscheiden sich durch Region und Kultur voneinander.

Hierbei muss zwischen germanischen Schamanen, südamerikanischen Schamanen, sibirischen Schamanen, mitteleuropäischen Schamanen, südländischen Schamanen, östlichen Schamanen, afrikanischen Schamanen und so weiter unterschieden werden.

Jeder Stamm hat seine eigenen Gebräuche und Rituale.

Jedoch gibt es heutzutage auch "moderne Schamanen", welche durch die Globalisierung ihre ursprünglichen Fähigkeiten bzw. ihr ureigenes Wissen bzw. ihren Horizont dank verschiedener Religionen (z. B. dem Heidentum, Buddhismus und Daoismus) erweitern konnten.


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