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Blog: Welt der Esoterik

Der Reinkarnationszyklus im Buddhismus

08.08.2019

Der Buddhismus lehrt, dass alle Handlungen eines Menschen die Art seiner Wiedergeburt bestimmen. Das Leben selbst ist nicht erfüllend, schmerzhaft und wiederholt sich in immer wiederkehrenden Zyklen durch die Wiedergeburt. Dieser Zyklus endet nur dann, wenn die Person göttliche Einsicht erlangt und dadurch ins Nirvana gelangt.

Die Wiedergeburt (auch Reinkarnation genannt) muss nicht unbedingt wieder als Mensch erfolgen. Der Buddhismus kennt sechs verschiedene Wiedergeburtsbereiche: im Himmel, als Halbgott, als Mensch, als Tier, als Geist und in der Hölle.
Zyklen durch Wiedergeburt Foto: ©  IgorZh @ shutterstock

Karma

Vor der Zeit des Buddhas waren viele verschiedene Vorstellungen über das Wesen der Existenz, der Geburt und des Todes verbreitet. Die alten indischen Religionsschulen bekräftigten die Vorstellung von Seele, Karma und Kreislauf der Wiedergeburt.

Die konkurrierenden indischen Schulen bestritten die Vorstellung von Seele, Karma und Wiedergeburt und behaupteten stattdessen, dass es nur ein Leben gibt und der Tod eine vollständige Beendigung des Lebens darstellt. Aus diesen unterschiedlichen Ansichten akzeptierte Buddha die Prämissen und Konzepte für die Wiedergeburt, jedoch zu den alten Thesen leicht abgewandelt. Nach verschiedenen buddhistischen Schriften glaubte Buddha an andere Welten.

Buddha lehrte auch, dass es Karma gibt, welches das zukünftige Leiden durch den Wiedergeburtszyklus beeinflusst. Er fügte jedoch hinzu, dass es einen Weg gibt, den Zyklus der karmischen Wiedergeburten durch das Nirvana zu beenden.

Während alle buddhistischen Traditionen eine gewisse Vorstellung von Wiedergeburt akzeptieren, unterscheiden sie sich in ihren Theorien über den Wiedergeburtsmechanismus und wie sich Ereignisse nach dem Moment des Todes entwickeln. Die frühen buddhistischen Texte deuten darauf hin, dass Buddha Schwierigkeiten damit hatte, zu erklären, was wiedergeboren wird und wie Wiedergeburt geschieht.

Spätere buddhistische Gelehrte wiesen darauf hin, dass die Wiedergeburt über verschiedene Geburtsbereiche hinweg (himmlisch, menschlich, tierisch, höllisch und andere) auf dieselbe Weise geschieht, wie eine Flamme von einer Kerze auf eine andere übertragen wird.

Antike Buddhisten sowie einige Moderne zitieren die Berichte des Buddhas und seiner Schüler, dass er durch eine Art parapsychologischer Fähigkeit oder eine ausserirdische Wahrnehmung direktes Wissen über das eigene Leben sowie das der anderen Wesen erworben hat. Ebenso haben buddhistische Philosophen das Konzept der speziellen yogischen Wahrnehmung eingeführt, welches die Wahrheit der Wiedergeburt empirisch überprüfen kann.

Beweise für Reinkarnation

Moderne Buddhisten haben auch auf parapsychologische Phänomene als mögliche empirische Beweise für die Wiedergeburt hingewiesen - hauptsächlich auf Nahtoderfahrungen und Rückführungen in die Vergangenheit.

Verschiedene Buddhisten und Interpreten buddhistischer Texte haben argumentiert, dass Buddha eine Art Pragmatiker in Bezug auf die Wahrheit ist und, dass er Wahrheiten nur dann als wichtig erachtet, wenn sie im Hinblick auf die menschliche Erlösung nützlich sind. Somit konnte die buddhistische Position zur Wiedergeburt aus pragmatischen Gründen anstelle von empirischen oder logischen Gründen verteidigt werden. Einige moderne Buddhisten haben diese Position eingenommen.

Buddhas Argument ist, dass der- oder diejenige, der/die seine Lehren befolgt, die eigenen Handlungen reflektiert betrachten wird, um keine ursächlichen Schäden zu hinterlassen. Grundsätzlich wäre dies bereits ein Grund, die Lehren zu befolgen, egal ob der Rest der Lehren stimmt oder nicht.

Zum Thema Wiedergeburt und karmische Verstrickungen bedeutet dies, dass der Dharma Praktizierende in der Gegenwart ein Leben in Unschuld führe. Selbst wenn es kein Leben nach dem Tod geben sollte, wäre dies ein Gewinn für die Welt. Und wenn doch, dann hat man gleich zwei positive Ergebnisse erzielt - keinen Schaden im Leben verursacht und die Belohnung der guten Tat nach dem Tode. Dies sind wohl die Kernaspekte der buddhistischen Lehre.

Abwandlung der Lehre Buddhas

In den Vierzigerjahren interpretierte J.G. Jennings die Lehre der Wiedergeburt in einem nicht wortwörtlichen Sinn. In dem Glauben, dass die Handlungen eines einzelnen Individuums Auswirkungen auf das gleiche Individuum in einem zukünftigen Leben haben können, argumentierte Jennings, dass die Lehre der tatsächlichen Umsiedlung ein "indisches Dogma" sei und nicht Teil der ursprünglichen Lehren des Buddha.

Wiedergeburt könnte jedoch stattdessen als Wiederholung unserer selbstsüchtigen Wünsche verstanden werden, die sich "in endlosen nachfolgenden Generationen" wiederholen könnten. In dieser Interpretation haben unsere Handlungen Konsequenzen über unser gegenwärtiges Leben hinaus, aber diese sind "kollektiv, nicht individuell".

Der britische buddhistische Denker Stephen Batchelor hat kürzlich eine ähnliche Ansicht zum Thema geäussert:

"Unabhängig von dem, was wir glauben, wird unser Handeln über unseren Tod hinaus nachhallen. Ungeachtet unseres persönlichen Überlebens wird sich das Erbe unserer Gedanken, Worte und Taten auf die Eindrücke auswirken, die wir im Leben derer hinterlassen, die wir auf irgendeine Weise beeinflusst oder berührt haben."


© Zukunftsblick Ltd.



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